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AnleitungProfessional II · M-Center

EMU-Zähler in Loxone einbinden

Für Loxone gibt es von EMU Vorlagen für den Professional II in der Loxone Library, einmal für Modbus TCP und einmal für RS485. Wärme-, Wasser- und weitere M-Bus-Zähler kommen über das M-Center per Modbus TCP dazu.

Drei Wege

  • Professional II TCP/IP direkt per Modbus TCP am Miniserver, mit EMU-Vorlage.
  • Professional II RS485 über Modbus RTU an einer Loxone Modbus Extension, mit EMU-Vorlage.
  • M-Center per Modbus TCP für alle M-Bus-Zähler im Gebäude, auch anderer Hersteller.

Weg 1: Professional II TCP/IP per Modbus TCP

Die TCP/IP-Ausführung hat einen Modbus-TCP-Server eingebaut. Der Miniserver fragt den Zähler direkt im Netzwerk ab, ein Gateway braucht es nicht.

  1. IP-Adresse des Zählers ermitteln. Ab Werk bezieht er sie per DHCP; sie steht am Zähler unter «Einstellungen» → «IP-Adresse». Für den Betrieb mit Loxone empfehlen wir eine feste Adresse.
  2. In der Weboberfläche des Zählers prüfen, dass «Modbus aktiv» eingeschaltet ist, und den Port notieren.
  3. Die EMU-Vorlage für Modbus TCP aus der Loxone Library in Loxone Config importieren und IP-Adresse und Port eintragen. Die Slave-Adresse des Professional II TCP/IP ist immer 1.

Der Zähler aktualisiert Leistung, Strom, Spannung, Frequenz und Leistungsfaktor etwa alle 500 bis 900 ms und beantwortet bis zu vier Abfragen gleichzeitig. Das TCP-Timeout ist ab Werk auf 10 Sekunden eingestellt und lässt sich zwischen 10 und 600 Sekunden wählen.

Weg 2: Professional II RS485 per Modbus RTU

Wo kein Netzwerk im Verteiler liegt, läuft der Professional II RS485 am RS-485-Bus einer Loxone Modbus Extension. Mehrere Zähler hängen in Linie an derselben Leitung, jeder mit eigener Modbus-Adresse.

  1. Zähler in Linie verdrahten, nicht sternförmig, und die Leitung an beiden Enden abschliessen.
  2. Am Zähler Modbus-Adresse und Baudrate einstellen, dieselbe Baudrate wie an der Extension.
  3. Die EMU-Vorlage für RS485 aus der Loxone Library in Loxone Config importieren und pro Zähler die Adresse eintragen.

Topologie, Abschluss und Adressierung erklärt die Seite RS-485 / Modbus RTU.

Weg 3: M-Bus-Zähler über das M-Center

Wärme-, Kälte- und Wasserzähler sprechen meist M-Bus. Das M-Center liest sie aus und stellt die Werte mit der Modbus-TCP-Server-Lizenz (210.300.04) bereit. In Loxone legen Sie das M-Center als Modbus-TCP-Gerät an und lesen Holding Register:

WertOBIS-CodeRegister float32
Kaltwasser, Volumen8-0:1.0.03000
Warmwasser, Volumen9-0:1.0.03030
Wärmezähler, Zählerstand4-0:1.0.04060
Wärmezähler, Vorlauftemperatur4-0:3.1.04120
Elektrizität, Bezug Tarif 11-0:1.8.11030

Voraussetzung: Im M-Center ist bei den Registern der OBIS-Code hinterlegt. Geräteadresse ist die «Modbus TCP Server Gerätenummer» des jeweiligen Zählers. Datentyp float32, Big Endian, höheres Wort zuerst. Das Handbuch zählt die Register ab 1; prüfen Sie mit einem bekannten Zählerstand, ob Loxone die Adresse um eins versetzt erwartet.

Bestellnummern

ArtikelArtikelnummerIm Shop
EMU Professional II 3/100 TCP/IP – Direktanschluss 100 AP20A000TIm Shop: EMU Professional II 3/100 TCP/IP P20A000T →
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Häufige Fragen


Wo bekomme ich die Loxone-Vorlagen?

In der Loxone Library unter EMU Electronic AG. Laut Handbuch liefert der Professional II seine Werte als unsigned Integer oder Float. Bei Werten mit 2 Registern (32 Bit) und 4 Registern (64 Bit) muss in Loxone die Registerreihenfolge gedreht werden.

TCP/IP oder RS485?

TCP/IP, wenn im Verteiler ein Netzwerkanschluss liegt. RS485, wenn mehrere Zähler nahe beieinander sitzen und eine Modbus Extension vorhanden ist.

Kann ich Wärmezähler direkt an Loxone anschliessen?

M-Bus-Zähler brauchen einen M-Bus-Master. Das M-Center übernimmt diese Rolle und gibt die Werte per Modbus TCP an den Miniserver weiter.

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