Was beim Netzserver ankommt, ist zunächst ein kurzer Byte-Block. Damit daraus „Wirkenergie Import, Tarif 1, 128’431 kWh“ wird, braucht es einen Payload-Decoder: ein kleines Stück Code, das die Bytes gemäss dem Payload-Aufbau des Geräts zerlegt.
Genau hier scheitern LoRa-Projekte am häufigsten – nicht an der Funkstrecke, sondern daran, dass der Decoder von Hand geschrieben und nie dokumentiert wurde. Deshalb stellen wir ihn fertig bereit.
The Things Network
Im TTN-Netzwerk steht der EMU Professional II LoRa als Template direkt zur Verfügung. Gerät anlegen, Template wählen, Schlüssel eintragen – der Decoder ist dabei. Für den häufigsten Fall entfällt das Thema damit vollständig.
Andere Netzserver
Für die Integration in weitere Systeme liegt der Decoder auf GitHub. Dazu kommen zwei Werkzeuge, die direkt im Browser laufen: ein Payload-Decoder, um ein empfangenes Paket zu prüfen, und ein Payload-Generator, um Testpakete zu erzeugen, bevor der erste Zähler montiert ist. Beides erspart die Fehlersuche an der Anlage.