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Glossar · 100 Begriffe
Strom, Energie und Schnittstellen – kurz erklärt
Von Wirkenergie und Lastgang über Standardlast und Abschlusswiderstand bis MQTT-Broker und Spreizfaktor: die Begriffe, die in Zählerprojekten vorkommen, in je ein bis zwei Sätzen. Nachschlagbar statt nachgoogelbar.
Strom und Energie Messwesen und Abrechnung M-Bus RS-485 und Modbus TCP/IP und Netzwerk MQTT LoRa und LoRaWAN
Zu den Schnittstellen am Gerät: M-Bus, RS-485 und Modbus RTU, TCP/IP mit Modbus TCP und MQTT, LoRa und LoRaWAN. Zähler verschiedener Hersteller sammelt der M-Bus-Datenlogger EMU M-Center ein.
Strom und Energie
Wirkenergie
Die Energie, die tatsächlich in Arbeit, Wärme oder Licht umgesetzt wird. Gemessen in Kilowattstunden (kWh) und die Grösse, über die praktisch jede Energieabrechnung läuft.
Strom und Energie
Blindenergie
Energie, die zwischen Netz und Verbraucher hin- und herpendelt, ohne Arbeit zu leisten. Entsteht durch Spulen und Kondensatoren, wird in kvarh gemessen und von Versorgern ab einer Schwelle verrechnet.
Strom und Energie
Scheinenergie
Die geometrische Summe aus Wirk- und Blindenergie, gemessen in kVAh. Sie bestimmt, wie stark Leitungen und Transformatoren belastet werden.
Strom und Energie
Wirkleistung
Momentaner Leistungsfluss, der Arbeit verrichtet, in Kilowatt (kW). Die Spitzenwerte der Wirkleistung bestimmen die Leistungskosten.
Strom und Energie
Blindleistung
Pendelnde Leistung ohne Arbeitsanteil, in kvar. Sie belastet das Netz, erscheint aber nicht auf dem Wirkenergiezähler – deshalb wird sie separat erfasst.
Strom und Energie
Scheinleistung
Produkt aus Spannung und Strom, in kVA. Nach ihr werden Transformatoren und Zuleitungen dimensioniert.
Strom und Energie
Leistungsfaktor
Verhältnis von Wirk- zu Scheinleistung, auch cos φ. Ein schlechter Leistungsfaktor bedeutet hohe Blindleistung und kann Zusatzkosten auslösen.
Strom und Energie
cos φ
Gebräuchliche Bezeichnung für den Verschiebungsfaktor zwischen Strom und Spannung. Bei rein ohmscher Last ist er 1, bei Motoren deutlich darunter.
Strom und Energie
Oberschwingungen
Vielfache der Netzfrequenz, erzeugt durch nichtlineare Verbraucher wie Frequenzumrichter und Netzteile. Sie belasten Leiter und verfälschen einfache Messverfahren.
Strom und Energie
Lastspitze
Der höchste Leistungswert innerhalb eines Abrechnungszeitraums, meist als Viertelstundenmittel. Oft der teuerste einzelne Posten der Stromrechnung.
Strom und Energie
Lastgang
Die zeitliche Abfolge der Leistungswerte, üblicherweise in Viertelstundenschritten. Er zeigt, wann Energie bezogen wurde – die Frage, die ein Zählerstand nicht beantwortet.
Strom und Energie
Grundlast
Der Verbrauch, der dauerhaft anliegt, auch nachts und am Wochenende. Eine hohe Grundlast ist häufig der erste Fund einer Lastganganalyse.
Strom und Energie
Spitzenlast
Kurzzeitig hoher Leistungsbedarf, etwa beim Anfahren von Anlagen. Lässt sich oft durch zeitliche Entzerrung senken.
Strom und Energie
Lastmanagement
Gezieltes Verschieben oder Begrenzen von Verbrauchern, um Lastspitzen zu vermeiden. Setzt zeitnahe Messwerte voraus.
Strom und Energie
Eigenverbrauch
Der Anteil selbst erzeugter Energie, der direkt vor Ort verbraucht statt eingespeist wird. Zentrale Grösse bei Photovoltaikanlagen.
Strom und Energie
Eigenverbrauchsgemeinschaft
Zusammenschluss mehrerer Parteien in einer Liegenschaft, die gemeinsam erzeugte Energie nutzen. Erfordert eine Messung je Partei.
Strom und Energie
Mieterstrom
Modell, bei dem Mieter lokal erzeugten Strom direkt beziehen. Braucht abrechenbare Messung je Nutzeinheit.
Strom und Energie
Einspeisung
Abgabe von Energie ins Netz, etwa aus einer Photovoltaikanlage. Wird separat vom Bezug gemessen und meist anders vergütet.
Strom und Energie
Bezug
Entnahme von Energie aus dem Netz. Zähler für Eigenverbrauchsmodelle müssen Bezug und Lieferung getrennt erfassen.
Strom und Energie
Tarif
Zeitabhängiger Preis für Energie, etwa Hoch- und Niedertarif. Ein Zähler mit mehreren Tarifregistern erfasst sie getrennt.
Strom und Energie
Zählerkonstante
Faktor, der Zählerimpulse in Energieeinheiten umrechnet, oft als Impulse je kWh angegeben. Wichtig bei S0-Erfassung.
Strom und Energie
Stromwandler
Bauteil, das hohe Ströme auf einen messbaren Wert herunterteilt. Das Wandlerverhältnis muss im Zähler korrekt hinterlegt sein.
Strom und Energie
Wandlerverhältnis
Das Verhältnis zwischen Primär- und Sekundärstrom eines Stromwandlers, etwa 200/5 A. Ein falsch gesetztes Verhältnis erzeugt einen systematischen Messfehler.
Strom und Energie
Direktmessung
Messung ohne Stromwandler, bei der der gesamte Strom durch den Zähler fliesst. Nur bis zu bestimmten Strömen möglich.
Strom und Energie
Vier-Quadranten-Messung
Erfassung von Wirk- und Blindenergie jeweils in beiden Richtungen. Voraussetzung für Anlagen, die gleichzeitig beziehen und einspeisen.
Strom und Energie
Messwesen und Abrechnung
Submetering
Messung von Teilverbräuchen hinter dem Hauptzähler, etwa je Mieter, Maschine oder Gebäudebereich. Grundlage für verursachergerechte Abrechnung.
Messwesen und Abrechnung
Drittmengenabgrenzung
Abgrenzung von Energiemengen, die an Dritte weitergegeben werden. In Deutschland regulatorisch relevant und mit Anforderungen an die Messung verbunden.
Messwesen und Abrechnung
MID
Europäische Messgeräterichtlinie. Ein MID-konformer Zähler darf in der EU für die Verrechnung eingesetzt werden; Modul B+D bezeichnet das Zulassungsverfahren.
Messwesen und Abrechnung
Eichrecht
Rechtlicher Rahmen für Messgeräte im geschäftlichen Verkehr. Zähler, mit denen abgerechnet wird, müssen eichrechtskonform sein.
Messwesen und Abrechnung
PTB-A 20.1
Anforderungsdokument der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt für Elektrizitätszähler. Nachweis der Eichrechtskonformität.
Messwesen und Abrechnung
PTB-A 50.7
Anforderungen für Messgeräte in der Drittmengenabgrenzung und im Energiemanagement.
Messwesen und Abrechnung
Genauigkeitsklasse
Angabe der zulässigen Messabweichung, etwa Klasse B für Wirkenergie oder Klasse 2 für Blindenergie. Niedriger ist genauer.
Messwesen und Abrechnung
ISO 50001
Norm für Energiemanagementsysteme. Verlangt kontinuierliche Erfassung, Auswertung und Berichterstattung von Energiedaten.
Messwesen und Abrechnung
Energiemanagementsystem
Systematischer Prozess zur Erfassung, Bewertung und Verbesserung des Energieeinsatzes. Software ist nur ein Teil davon.
Messwesen und Abrechnung
Messkonzept
Festlegung, welche Grössen an welchen Punkten erfasst werden und wofür. Fehler im Messkonzept lassen sich später kaum korrigieren.
Messwesen und Abrechnung
Messpunkt
Die Stelle in der Anlage, an der gemessen wird – unabhängig vom konkreten Gerät. Benennungen sollten dem Messpunkt folgen, nicht dem Gerät.
Messwesen und Abrechnung
Zählerstand
Der kumulierte Energiewert eines Zählers. Er beantwortet die Frage nach der Menge, nicht die nach dem Zeitpunkt.
Messwesen und Abrechnung
Lastganganalyse
Auswertung der Leistungswerte über die Zeit, um Spitzen, Grundlast und Anomalien sichtbar zu machen.
Messwesen und Abrechnung
Nebenkostenabrechnung
Verteilung von Verbrauchskosten auf Nutzeinheiten. Mit Submetering verursachergerecht statt nach Flächenschlüssel.
Messwesen und Abrechnung
Sankey-Diagramm
Flussdiagramm, dessen Pfeilbreiten den Mengen entsprechen. Macht Energieflüsse und ihre Verhältnisse auf einen Blick erfassbar.
Messwesen und Abrechnung
M-Bus
M-Bus
Meter-Bus, europäischer Standard zur Fernauslesung von Verbrauchszählern nach EN 13757. Zweidrahtleitung, verpolungssicher, für Strom, Wasser, Gas und Wärme.
M-Bus
EN 13757
Normenreihe für die Kommunikation von Verbrauchszählern. Teil 2 beschreibt die physikalische Ebene, Teil 3 die Anwendungsebene.
M-Bus
Standardlast
Ruhestromaufnahme eines M-Bus-Teilnehmers, rund 1,5 mA. Die Summe aller Standardlasten begrenzt die Zahl der Geräte an einem Master.
M-Bus
M-Bus-Master
Gerät, das den Bus speist und die Zähler abfragt. Übernimmt zugleich Pegelwandlung und Kurzschlussüberwachung.
M-Bus
Pegelwandler
Baugruppe, die Busspannung bereitstellt und Signalpegel umsetzt. Im EMU M-Center integriert, sonst ein separates Gerät.
M-Bus
Primäradresse
Kurze M-Bus-Adresse von 1 bis 250, am Gerät eingestellt. Schnell, aber bei Doppelvergabe fehleranfällig.
M-Bus
Sekundäradresse
Achtstellige Identifikationsnummer eines Zählers, kombiniert mit Hersteller, Version und Medium. Ab Werk eindeutig.
M-Bus
Zählersuche
Automatisches Abfragen aller möglichen Adressen, um angeschlossene Geräte zu finden. Spart bei grösseren Anlagen Tage.
M-Bus
Telegramm
Eine Abfrage-Antwort-Folge auf dem M-Bus. Der Zähler liefert dabei seinen kompletten Datensatz.
M-Bus
Baudrate
Übertragungsgeschwindigkeit in Bit pro Sekunde. Bei M-Bus üblich sind 300, 2400 und 9600 Bd, in der Praxis meist 2400.
M-Bus
Schleifenwiderstand
Gesamtwiderstand der Busleitung hin und zurück. Bei M-Bus auf maximal 90 Ω begrenzt.
M-Bus
Wireless M-Bus
Funkvariante des M-Bus nach EN 13757-4, verbreitet bei Wasser- und Wärmezählern ohne Kabelanbindung.
M-Bus
RS-485 und Modbus
RS-485
Elektrische Schnittstellennorm für differenzielle Zweidrahtübertragung im Halbduplex-Betrieb. Robust gegen Störungen, aber nicht verpolungssicher.
RS-485 und Modbus
Differenzielle Übertragung
Signalübertragung als Spannungsdifferenz zwischen zwei Adern. Störungen treffen beide Adern gleich und heben sich auf.
RS-485 und Modbus
Halbduplex
Senden und Empfangen über dasselbe Adernpaar, jedoch nie gleichzeitig.
RS-485 und Modbus
Abschlusswiderstand
Widerstand von 120 Ω an beiden physikalischen Busenden, der Reflexionen verhindert. Nur an den Enden, nicht an jedem Gerät.
RS-485 und Modbus
Bias-Widerstand
Vorspannungswiderstände, die den Ruhepegel des Busses definieren, damit kein Teilnehmer Rauschen als Daten interpretiert.
RS-485 und Modbus
Unit Load
Lastmass eines RS-485-Teilnehmers. Ein Segment verträgt klassisch 32 Unit Loads; moderne Treiber ziehen Bruchteile davon.
RS-485 und Modbus
Stichleitung
Abzweig von der Hauptlinie zu einem Gerät. Bei RS-485 möglichst kurz halten, da Abzweige Reflexionen erzeugen.
RS-485 und Modbus
Linientopologie
Durchgehende Verkabelung von einem Busende zum anderen. Die einzige für RS-485 empfohlene Topologie.
RS-485 und Modbus
Modbus
Offenes Protokoll für die Kommunikation zwischen Automatisierungsgeräten. Arbeitet mit 16-Bit-Registern und Master-Slave-Betrieb.
RS-485 und Modbus
Modbus RTU
Binäre Modbus-Variante über serielle Leitungen, meist RS-485. Nutzt CRC16 und ein Silent Interval zur Rahmenerkennung.
RS-485 und Modbus
Modbus TCP
Modbus über Ethernet, Standardport 502. Statt CRC trägt jedes Telegramm einen MBAP-Kopf; mehrere Clients können gleichzeitig lesen.
RS-485 und Modbus
Funktionscode
Nummer, die die gewünschte Operation angibt. Für Zähler relevant sind vor allem 3 (Holding Register) und 4 (Input Register).
RS-485 und Modbus
Holding Register
Les- und schreibbares 16-Bit-Register im Modbus-Datenmodell.
RS-485 und Modbus
Input Register
Nur lesbares 16-Bit-Register, typisch für Messwerte.
RS-485 und Modbus
CRC16
Prüfsumme, mit der Modbus-RTU-Telegramme abgesichert werden. Fehlerhafte Telegramme werden verworfen.
RS-485 und Modbus
Silent Interval
Pause von mindestens 3,5 Zeichenlängen, die bei Modbus RTU Anfang und Ende eines Telegramms markiert.
RS-485 und Modbus
TCP/IP und Netzwerk
TCP/IP
Protokollfamilie, auf der Ethernet-Netzwerke und das Internet aufbauen. Grundlage für Modbus TCP, MQTT, BACnet IP und OPC UA.
TCP/IP und Netzwerk
IP-Adresse
Eindeutige Adresse eines Geräts im Netzwerk. Messgeräte brauchen eine stabile Adresse, statisch oder per DHCP-Reservierung.
TCP/IP und Netzwerk
DHCP-Reservierung
Zuordnung einer festen IP-Adresse zu einer MAC-Adresse. Verbindet die Bequemlichkeit von DHCP mit der Stabilität fester Adressen.
TCP/IP und Netzwerk
MAC-Adresse
Hardwareadresse einer Netzwerkschnittstelle. Dient zur eindeutigen Identifikation im lokalen Netz.
TCP/IP und Netzwerk
VLAN
Logisch getrenntes Netzsegment auf gemeinsamer Infrastruktur. Messtechnik erhält üblicherweise ein eigenes VLAN.
TCP/IP und Netzwerk
MBAP
Modbus Application Protocol Header bei Modbus TCP, mit Transaktionsnummer, Protokollkennung, Länge und Unit Identifier.
TCP/IP und Netzwerk
Unit Identifier
Feld im MBAP-Kopf, das bei Gateways das dahinterliegende serielle Gerät adressiert.
TCP/IP und Netzwerk
Port 502
Standardport für Modbus TCP.
TCP/IP und Netzwerk
NTP
Protokoll zur Zeitsynchronisation. Ohne synchrone Uhren lassen sich Lastgänge mehrerer Geräte nicht sinnvoll vergleichen.
TCP/IP und Netzwerk
BACnet IP
Protokoll der Gebäudeautomation über IP. Arbeitet objektorientiert: jeder Messwert ist ein eigenes Objekt.
TCP/IP und Netzwerk
BBMD
BACnet Broadcast Management Device. Vermittelt BACnet-Broadcasts über Subnetzgrenzen hinweg.
TCP/IP und Netzwerk
OPC UA
Plattformunabhängiger Industriestandard für Datenaustausch mit integriertem Informationsmodell und Sicherheitskonzept.
TCP/IP und Netzwerk
MQTT
MQTT
Leichtgewichtiges Publish-Subscribe-Protokoll für Telemetriedaten. Geräte veröffentlichen Werte, Interessenten abonnieren sie.
MQTT
MQTT-Broker
Vermittlungsstelle zwischen Sendern und Empfängern. Alle Nachrichten laufen über ihn; Sender und Empfänger kennen einander nicht.
MQTT
Publish
Das Veröffentlichen einer Nachricht unter einem Topic beim Broker.
MQTT
Subscribe
Das Abonnieren eines Topics, um die dort veröffentlichten Nachrichten zu erhalten.
MQTT
Topic
Hierarchischer Pfad, unter dem Nachrichten veröffentlicht werden. Struktur und Benennung bestimmen die spätere Nutzbarkeit der Daten.
MQTT
Wildcard
Platzhalter beim Abonnieren: + für genau eine Ebene, # für alle darunterliegenden Ebenen.
MQTT
QoS
Quality of Service, die Zustellgarantie. 0 sendet ohne Bestätigung, 1 garantiert mindestens eine, 2 genau eine Zustellung.
MQTT
Retain
Flag, mit dem der Broker den letzten Wert je Topic aufbewahrt. Neu verbundene Abonnenten sehen sofort Daten.
MQTT
Last Will
Nachricht, die der Broker veröffentlicht, wenn die Verbindung eines Geräts unerwartet abbricht. Macht Ausfälle sichtbar.
MQTT
TLS
Verschlüsselung der Transportverbindung. Pflicht, sobald Messdaten das eigene Netz verlassen.
MQTT
LoRa und LoRaWAN
LoRa
Funkmodulationsverfahren mit Spreizbandtechnik. Tauscht Datenrate gegen Reichweite und Störfestigkeit.
LoRa und LoRaWAN
LoRaWAN
Netzwerkprotokoll über LoRa, mit Gateways, Netzserver, Verschlüsselung und Beitrittsverfahren.
LoRa und LoRaWAN
Spreizfaktor
Parameter SF7 bis SF12, der Reichweite gegen Sendedauer abwägt. Höher heisst weiter, aber langsamer.
LoRa und LoRaWAN
EU868
Lizenzfreies Frequenzband um 868 MHz, in Europa für LoRaWAN genutzt.
LoRa und LoRaWAN
Duty Cycle
Gesetzliche Begrenzung der Sendezeit je Gerät und Stunde im lizenzfreien Band. Bestimmt den möglichen Sendetakt.
LoRa und LoRaWAN
Klasse A
Betriebsmodus, bei dem ein Gerät nach dem Senden zwei kurze Empfangsfenster öffnet. Der sparsamste der LoRaWAN-Modi.
LoRa und LoRaWAN
OTAA
Over-the-Air Activation: Beitritt mit DevEUI, JoinEUI und AppKey, wobei die Sitzungsschlüssel ausgehandelt werden. Empfohlenes Verfahren.
LoRa und LoRaWAN
ABP
Activation by Personalization: fest einprogrammierte Sitzungsschlüssel. Einfacher, aber weniger sicher.
LoRa und LoRaWAN
Gateway
Empfangsstation, die LoRa-Pakete aufnimmt und an den Netzserver weiterleitet. Geräte sind keinem Gateway fest zugeordnet.
LoRa und LoRaWAN
Payload-Decoder
Code, der die kompakt gepackten Nutzdaten eines Pakets in benannte Messwerte zerlegt. Ohne ihn bleiben die Daten unlesbar.
LoRa und LoRaWAN
Kein Begriff gefunden. Fehlt etwas? Schreiben Sie uns an info@emuag.ch – wir ergänzen das Glossar laufend.
Die Begriffe in der Praxis
Definitionen helfen beim Lesen, nicht beim Auslegen. Wie Standardlast, Abschlusswiderstand oder QoS in einem konkreten Projekt zusammenwirken, steht in den Blogbeiträgen.