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M-Bus-Datenlogger für Mehrfamilienhäuser

In einem Mehrfamilienhaus kommen schnell hundert Zähler zusammen: Elektrizität pro Wohnung, Wärme, Kalt- und Warmwasser, dazu Allgemeinstrom, Wärmepumpe und Photovoltaik. Das EMU M-Center liest sie über eine Busleitung aus und liefert die Werte an den Abrechnungsdienstleister.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein M-Center liest bis zu 250 M-Bus-Zähler aus.
  • Lässt sich zwischen den Gebäuden keine Busleitung ziehen, bekommt jedes Gebäude sein eigenes M-Center.
  • Das M-Center braucht einen Internetanschluss in der Verteilung, in der es montiert ist.
  • Export für die Abrechnung als CSV, JSON oder Excel per (s)FTP oder E-Mail.
  • Der ZEV-Projektkonfigurator erstellt die Stückliste mit Artikelnummern.

Wie viele Zähler kommen zusammen?

Eine einfache Rechnung für ein Haus mit 20 Wohnungen: je Wohnung ein Elektrizitätszähler, ein Wärmezähler, ein Kalt- und ein Warmwasserzähler, das sind 80 Zähler. Dazu kommen Allgemeinstrom, Wärmepumpe und Photovoltaik. Mit rund 85 Zählern liegt das Haus im Bereich der M-Bus-Lizenz für 120 Geräte.

Zähler im GebäudeM-Bus-LizenzArtikelnummerIm Shop
bis 20im Grundgerät enthalten210.000.00Im Shop: EMU M-Center 210.000.00 →
bis 6020 → 60 Geräte210.020.01Im Shop: M-Center M-Bus-Lizenz 20 → 60 Geräte 210.020.01 →
bis 12020 → 120 Geräte210.020.02Im Shop: M-Center M-Bus-Lizenz 20 → 120 Geräte 210.020.02 →
bis 25020 → 250 Geräte210.020.03Im Shop: M-Center M-Bus-Lizenz 20 → 250 Geräte 210.020.03 →

Bestellen im B2B-Shop kwh-meter.com. Preise sehen Sie dort nach der Anmeldung.

Ein M-Center oder mehrere?

Massgebend ist die Busleitung. Liegen mehrere Häuser auf einer Parzelle und verbindet eine Leitung die Verteilungen, reicht ein M-Center, solange Zählerzahl und Buslast passen. Lässt sich zwischen den Gebäuden keine Leitung ziehen, bekommt jedes Gebäude ein eigenes M-Center. Die Zielsysteme erhalten die Werte dann von mehreren Geräten.

Für die Buslast rechnen Sie mit 1,5 mA pro Zähler. Bei 230 V AC liefert das M-Center 450 mA Dauerlast, bei 24 V DC bis 1,6 A. Für 250 Zähler rechnen Sie deshalb mit 24 V DC.

Was der Elektroplaner vorsehen muss

  • Platz für das M-Center auf der DIN-Schiene: 162 mm breit.
  • Speisung 230 V AC oder 24 V DC.
  • Einen Netzwerkanschluss mit Internet in derselben Verteilung, für Datenexport, Zeitsynchronisation über NTP und Fernwartung.
  • M-Bus-Leitung J-Y(ST)Y 2×2×0,8 mm zu allen Zählern, in Stern, Baum oder Linie, nicht als Ring.
  • Bei Elektrizitätszählern über 100 A: Stromwandler und die Wandlerausführung des Zählers.

Daten für die Abrechnung

Die meisten Abrechnungsdienstleister nehmen Dateien an. Das M-Center exportiert pro Ausleseintervall und Zähler eine Datei als CSV oder JSON per FTP, FTPS oder SFTP. Mit dem Advanced Exporter lassen sich die Daten zusätzlich verdichten und aufbereiten und als CSV, JSON oder Excel per (s)FTP, E-Mail oder MQTT versenden.

Beim Elektrizitätszähler EMU Professional II liest das M-Center auch den Lastgangspeicher aus. Neue Zähler liest es dabei einmal vollständig aus, rund 8 Tage Lastgang pro Stunde und Zähler bei 15-Minuten-Intervall. Damit die Zeitstempel stimmen, braucht das M-Center Zugriff auf einen NTP-Server.

Bestellnummern

ArtikelArtikelnummerIm Shop
M-Center für 20 M-Bus-Geräte210.000.00Im Shop: EMU M-Center 210.000.00 →
M-Bus-Lizenz 20 → 120 Geräte210.020.02Im Shop: M-Center M-Bus-Lizenz 20 → 120 Geräte 210.020.02 →
Advanced-Exporter-Lizenz210.300.06
EMU Professional II 3/100 M-BusP20A000MIm Shop: EMU Professional II 3/100 M-Bus P20A000M →
EMU Professional II 3/5 M-BusP21A000MIm Shop: EMU Professional II 3/5 M-Bus P21A000M →

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Häufige Fragen


Braucht das M-Center Internet?

Für den Export an einen Abrechnungsdienstleister, die Zeitsynchronisation und die Fernwartung ja. Planen Sie den Netzwerkanschluss in der Verteilung ein, in der das M-Center sitzt.

Kann ich bestehende Zähler weiterverwenden?

M-Bus-Zähler anderer Hersteller liest das M-Center über Treiber aus. Zähler mit Impulsausgang erfasst es über die Flex-I/O-Eingänge, bis zu acht Stück.

Wer bekommt die Daten?

Wer die Abrechnung macht: die Verwaltung, ein Abrechnungsdienstleister oder der Eigentümer selbst. Jeder Empfänger kann seinen eigenen Exportweg haben.

Gibt es eine Hilfe für die Planung?

Ja. Der ZEV-Projektkonfigurator fragt Gebäude, Wohnungen und Verbraucher ab und erstellt eine Stückliste mit Artikelnummern.

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